Offene Ganztagsschule


In der Offenen Ganztagsschule (OGS) im Primarbereich nehmen die angemeldeten Schülerinnen und Schüler der Schule an "außerunterrichtlichen schulischen Angeboten" teil. Diese kompliziert klingende Formulierung beschreibt die grundlegende Konstruktion: Die Aktivitäten der OGS sind zwar keine Bestandteile des Unterrichts nach Stundenplan, aber doch Teil des schulischen Angebots. Das hat nicht nur Folgen für rechtliche Fragen (z.B. zum Versicherungsschutz Ihres Kindes), sondern zeigt sich auch darin, dass die Einrichtung der Schule als OGS der Zustimmung der Schulkonferenz bedarf. Diskussionen ergeben sich weniger über die Frage der Angebote zur Förderung und zur Betreuung. Häufiger zeigen sich Eltern irritiert über die Frage der verpflichtenden Bindung, auf die sie und ihre Kinder sich einlassen.

Die für Schulen und Träger verbindliche Vorgabe des Landes findet sich in Punkt 1.2 des Ganztagserlasses (RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 23.12.2010):

„In einer offenen Ganztagsschule im Primarbereich (§ 9 Abs. 3 SchulG) nimmt ein Teil der Schülerinnen und Schüler der Schule an den außerunterrichtlichen Angeboten teil. Die Anmeldung bindet für die Dauer eines Schuljahres und verpflichtet in der Regel zur regelmäßigen und täglichen Teilnahme an diesen Angeboten.“

Wie der Ausdruck 'in der Regel' zu interpretieren ist, führt immer wieder zu Diskussionen vor Ort. In unseren Einrichtungen vertreten wir - gemeinsam mit den Schulleitungen - eine Haltung, die einerseits konkrete, nachvollziehbare und vor allem für die Kinder bedeutsame Ausnahmen von der Regel möglich macht. Gleichzeitig plädieren wir bei allem Verständnis für die jeweiligen Wünsche der Eltern auch dafür, unseren Anspruch an die Qualität unserer Angebote umsetzen zu können. Wenn wir in der OGS mehr als eine "Verwahranstalt" für Kinder sein wollen, müssen wir für unsere Angebote verlässliche Rahmenbedingungen haben. Und dazu gehört auch das Wissen, wann welche Kinder anwesend sind und an den für sie angebotenen Aktivitäten teilnehmen können.

Zu der notwendigen Verlässlichkeit gehört auch, dass Ihre Anmeldung für ein Schuljahr gilt. Die Anzahl der gemeldeten Kinder bildet im Vorfeld die Grundlage für eine personelle und finanzielle Planung. Es ist sicherlich leicht nachzuvollziehen, dass diese Sicherheit gegeben sein muß. Aber auch hier gilt, dass aus zwingenden Gründen (aber auch nur diesen, wie z.B. ein Schulwechsel) die Vertragsgrundlage entfallen kann. Diese Punkte - ebenso wie die Frage der Festlegung der Elternbeiträge - werden durch den Schulträger geregelt und sind Gegenstand der vertraglichen Vereinbarungen.

VHTS


Im Bereich der Primarstufe ist das Betreuungsprogramm der Verlässlichen Halbtagsschule (VHTS) - auch unter dem Namen "Schule von acht bis eins" bekannt - das älteste Betreuungsangebot. Das gilt auch für die Schulen in unserem Tätigkeitsbereich. Lange bevor es die OGS gab, bemühten sich Schulen bereits, den Eltern ein verlässliches Angebot für die Betreuung ihrer Kinder auch in den Randzeiten vor und nach dem Unterricht zu machen.

Dabei schließt die Arbeit einer Schule als Offene Ganztagsschule (OGS) nicht aus, dass für Kinder, deren Eltern nur eine Betreuung bis zum Ende des Schulvormittags wünschen, ein entsprechendes Angebot parallel besteht. Dies gilt für alle Schulen, bei denen wir die Trägerschaft für die Betreuungsangebote übernommen haben.

Auch hier gilt es, Regeln zu beachten und sich über die Rahmenbedingungen des Angebotes gut zu informieren. Für die die von uns betreuten Grundschulen haben wir diese Informationen in einem Informationsblatt (Stand August 2018) zusammengefasst, das Sie [hier] als PDF-Datei (Stand 11/2018) herunterladen können

13plus


Bei den Betreuungsmaßnahmen in unserer Trägerschaft gibt es in Bocholt zwei Schulstandorte (die St. Bernhard-Schule und der Grundschulverbund Liebfrauen am Hauptstandort Stenern), an denen nachmittags keine Betreuung nach dem Modell der OGS stattfindet. Für Kinder, die im Rahmen der 'Verlässlichen Halbtagsschule' betreut werden, können die Eltern als zusätzliche Verlängerung die Betreuung im Rahmen von '13plus' dazu buchen.

Als Betreuungsmaßnahme über den Unterrichtsschluss mittags hinaus (daher auch der Name '13plus') erhalten die Kinder mittags eine warme Mahlzeit und werden danach betreut. Für die Schule und uns als Träger sind damit auch unterschiedliche Fördervoraussetzungen verbunden. So gibt es beispielsweise im Programm keine zusätzlichen Lehrerwochenstunden wie bei der OGS. Für die Eltern ist sicherlich der bedeutsamste Unterschied die Festlegung im Ganztags-Erlass für dieses Angebot: "...Ein regelmäßige und tägliche Teilnahme ist nicht erforderlich...".

Im Spannungsfeld zwischen einem entsprechend gut planbaren Förder- und Betreuungsangebot und einer möglichst flexiblen Anpassung der Betreuung an die Wünsche der einzelnen Familie haben sich bisher in den schulischen Mitwirkungsgremien die Eltern der Standort St. Bernhard und des GSV Liebfrauen für die Beibehaltung des jetzigen Angebots '13plus' und gegen die Einführung des Angebots im Rahmen der OGS entschieden.

Wenn Sie sich über unser 13plus-Angebot genauer informieren wollen, laden Sie sich doch bitte [hier] unser Informationsblatt (PDF, Stand 11/2018) herunter.

Ganztag / Übermittag


Aus der Notwendigkeit einer flexiblen Ausgestaltung des Schulbetriebes der Sekundarstufe I bietet K.i.d.S. gleichfalls am Bedarf ausgestaltete Angebote zur Realisierung der Ganztags- und Übermittagsbetreuung an.
Die Veränderungen der Lebens -und Arbeitsverhältnisse haben gleichfalls nicht an den weiterführenden Schulen Halt gemacht. Unter Einbindung eigener Mitarbeiter, Schulsozialarbeitern und Lehrkräften werden von uns entsprechende Anbebote zur Hausaufgabenbetreuung, Arbeitsgemeinschaften und Freizeitangeboten an den Schulstandorten realisiert. Gleichfalls ermöglichen wir eine gemeinsame Mittagspause zur Einnahme einer warmen Mahlzeit.

Für das von uns betreute Euregio-Gymnasium Bocholt finden sie [hier] (PDF, Stand 08/2018) wie auch für die Hohe-Giethorst-Schule Bocholt [hier] Informationen zu den konkreten Leistungen und Angeboten.

Ferienbetreuung


Wir bieten zu den Ferienzeiten für Kinder im Grundschulalter Betreuungsmaßnahmen in den Stadtbezirken von Bocholt und Südlohn an. Diese finden in den Kommunen jeweils zentral an einem bis maximal an zwei Standorten parallel statt. Zu allen wichtigen Details finden Sie dazu Informationen in unserem jeweiligen Flyer. Diese werden rechtzeitig über unsere schulischen Einrichtungen verteilt bzw. stehen über diese Internetseite zum Download zur Verfügung. Für die Standorte in Südlohn bzw. Südlohn-Oeding erfolgt auschließlich eine Verteilung der Flyer über die jeweiligen Grundschulen.

Bitte beachten Sie die Fristen für die Anmeldung und für die Bezahlung der Betreuungsmaßnahme. Nur bei Einhaltung dieser Fristen können wir Ihnen für Ihr Kind einen Platz garantieren.

Wir bitten um Verständnis, das im Fall parallel stattfindender Ferienbetreuungen ein Wechsel innerhalb der Betreuungsstandorte für Ihr Kind nicht vorgenommen werden kann. Gleichfalls ist nach Ablauf der Meldefrist die Möglichkeit einer Stornierung des Vertrages zur Ferienbetreuung nicht mehr möglich, da wir insbesondere für Ausflugsfahrten gleichfalls verbindliche Zusagen an Dritte geben müssen.

Den aktuellen Stand unserer Planungen bzw. Vorbereitungen können sie ebenso wie den sodann zeitgerecht zur Verfügung stehenden Flyer nebst Anmeldeformular über die folgende Auswahlen aufrufen:

02.01. - 04.01.2019

Weihnachtsferien

15.04. - 26.04.2019

Osterferien

15.07. - 27.08.2019

Sommerferien

14.10. - 25.10.2019

Herbstferien

Team der Ferienbetreuung (Ltg.)

Jennifer Aigner
(Bocholt)

Corinna Feldberg
(Bocholt)

Jens Möllmann
(Bocholt)

Kevin Kosthorst
(Südlohn)

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